Katzen können grundsätzlich auch kleine Mengen an geeignetem Gemüse oder Obst fressen – notwendig ist es biologisch aber nicht. Als Fleischfresser verwerten Katzen pflanzliche Bestandteile deutlich schlechter als Hunde: Sie haben keine Amylase im Speichel und nur eine geringe Amylase-Aktivität im Darm. Deshalb sollten Gemüse und Obst nur als sehr kleiner Anteil der Ration eingesetzt werden, idealerweise unter 15 %, fein püriert oder sehr weich gegart.
Geeignet sind zum Beispiel kleine Mengen Karotte, Zucchini, Kürbis, Gurke oder etwas Apfel ohne Kerne. Wichtig: Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, Trauben/Rosinen und Avocado sind für Katzen tabu. Gemüse und Obst können also gelegentlich ergänzt werden, sollten aber niemals die tierischen Hauptbestandteile der Katzenernährung ersetzen.